Nach dreiwöchiger Pause hatten die Bruckmühler Herren vergangene Woche wieder den Trainingsbetrieb aufgenommen – schließlich wartete am Samstag die SG Süd-Blumenau als erster Gegner der Rückrunde. Die Gastgeber waren aufgrund der Tabellensituation klarer Favorit. Nachdem man sich im Hinspiel aber gut geschlagen hatte, gab es durchaus Siegesambitionen.

Diese wurden dann recht schnell entkräftet. Die Hausherren waren von Beginn an am Drücker. Im Angriff erzielten sie durch schlecht verteidigte eins-gegen-eins-Situationen und auch durch ein konsequentes, effektives Zusammenspiel einfache Tore. Der Bruckmühler Angriff hingegen scheiterte an der kompakten Defensive der SG, was über ein 5:0 zu einem 10:4 Rückstand und einer Auszeit in der 14. Minute führte. Das Trainergespann Rauch/Lackovic versuchte dabei, die Mannschaft wachzurütteln. Zwar präsentierte man auch im Anschluss keinen wirklich guten Handball, die Begegnung verlief dann jedoch zumindest etwas ausgeglichener. Die Abwehrschwäche konnten die Bruckmühler weiterhin nicht abstellen, der Angriff wurde jedoch stabiler. Süd-Blumenau behielt dennoch klar die Oberhand, erhöhte zwischenzeitig auf acht Tore, bevor es beim 19:12 in die Pause ging.

Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Kräfteverhältnisse gleich. Die Gastgeber spielten selbstsicher und mit wenig Fehlern frei auf, während Bruckmühl nach und nach immer fahriger wurde. Es häuften sich unerzwungene Fehler. In der Folge siegte die SG Süd-Blumenau deutlich mit 40:21.

Auch wenn man gegen diesen Gegner sicherlich nicht gewinnen musste, kann die Mannschaft mit der gezeigten Leistung definitiv nicht zufrieden sein. Augenscheinlich fehlten noch 20 % Einsatzbereitschaft. Die Überbleibsel des Winterschlafs gilt es nun in der kommenden Woche abzuschütteln, steht doch die durchaus wichtige Begegnung gegen den TSV Forstenried an: Sonntag, 18.01., 16:30 Uhr, Realschulhalle Bruckmühl.

Es spielten:

Markus Feldhaus und Daniel Scheffter im Tor, Lorenz Paul (2), Lukas Wessely, Mario Lackovic (5), Benjamin Schubert (3), Paul Gleissner (2), Leonid Nikoloski (4), Simon Todt (1), Stefan Bonleitner, Florian Rupp (1), Nicolas Wolf (1), Manuel Pergelt, Simon Möckl (2)