Zum ersten Heimspiel der Rückrunde reiste der TSV Forstenried in die Bruckmühler Realschulturnhalle. Das Hinspiel gegen den aktuell Tabellenletzten hatten die Herren in der Schlussminute knapp mit einem Tor verloren und auch diese Begegnung sollte eine spannende werden.

Beide Mannschaften kamen insbesondere im Angriff eher verhalten in die Partie. Die jeweiligen Defensiven standen durchaus kompakt und machten es dem Gegner schwer. So stand es in der 10. Spielminute 5:3 für Bruckmühl. Die Gäste wussten im Anschluss Bruckmühler Ungenauigkeiten zu nutzen und drehten vor allem durch ihre effektive erste und zweite Welle auf 5:7. Dieses Hin und Her blieb letztlich im gesamten Spielverlauf, wobei man beiden Teams eine gewisse Nervosität ob der Wichtigkeit dieser Begegnung anmerkte, was sich durch einige Leichtsinnsfehler auf beiden Seiten bemerkbar machte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Forstenried mit 14:15 die Führung übernehmen.

Das Trainergespann appellierte schließlich an die Mannschaft, das phasenweise nervöse Auftreten abzuschütteln und eigene Stärken besser auszuspielen.

Dies gelang unmittelbar nach dem Wiederanpfiff noch nicht. Forstenried unterbrach immer wieder frühzeitig den Bruckmühler Angriff, wodurch die Hausherren zu oft zu fahrig agierten und somit mit einem 19:22 Rückstand in der 40. Minute konfrontiert waren. Dann folgte jedoch – endlich – eine stabile, starke Phase der Herren. Insbesondere die Defensive zeigte sich nun deutlich wacher und reaktionsschneller, was zu einem erfolgreichen Tempospiel und mehr Selbstsicherheit im Stellungsangriff führte. So gelang zuerst mit dem 24:24 ein Ausgleich und dann, fünf Minuten vor Ende, sogar eine drei Tore Führung. Trotz des guten Laufs präsentierten sich die Bruckmühler in der Schlussphase überraschend hektisch und ließen die Gäste sogar ausgleichen. Bis zum Ende blieb das Spiel auf Messers Schneide. Das Siegtor im letzten Angriff wollte schließlich nicht fallen, die Möglichkeit wäre da gewesen, womit die Partie 32:32 endete.

Betrachtet man den gesamten Spielverlauf, ist diese Punkteteilung wohl durchaus gerecht, man ärgerte sich aber natürlich, einen drei Tore Vorsprung in der Chrunchtime so leicht hergegeben zu haben. Auf einigen Phasen des Spiels lässt sich jedoch definitiv aufbauen und auch dieser eine Punkte ist im Abstiegskampf wichtig!

Es spielten:

Markus Feldhaus und Daniel Scheffter im Tor, Lorenz Paul (5), Lukas Wessely (2/2), Mario Lackovic (3), Benjamin Schubert (5), Daniel Ultsch, Alexander Basan (2), Paul Gleissner (3), Leonid Nikoloski (5), Simon Todt (2), Florian Rupp (2), Nicolas Wolf (1), Manuel Pergelt, Simon Möckl (2)

© Simon Möckl