Sparte: Volksfest

Drei tolle Abschlusstage 2026

An den drei Schlusstagen herrschte beim Bruckmühler Volksfest nicht nur auf dem Vergnügungsareal, sondern gerade auch unter dem Festzeltdach noch einmal lockere und ausgelassene Stimmung.

Nach dem traditionellen „Tag der Betriebe“ am Freitag mit der Festkapelle „Die Karolinenfelder“, bei dem im Festzelt Sitzplätze Mangelware waren, folgte nur 18 Stunden später ein großes Sportevent, bei dem ungewohnte Bass-Rhythmen unter dem Festzeltdach hämmerten.  

Bei den „2. Kornhass Volksfest-Fights“ flogen wieder Fäuste im Festzelt. Bei professionell promoteten Boxen- und Kickboxen-Kämpfen für Amateure und Profis erlebten mehrere hundert begeisterte Volksfestbesucher ein besonderes Sportevent. Dafür wurde ein originaler Boxring aufgebaut. Für Sportfans, die das Boxen- und Kickboxen-Feeling hautnah erleben wollen, wurde gegen ein Eintrittsgeld ein separater Sitzplatzbereich direkt am Ring eingerichtet. Teilweise wurde das Festzelt zu einem Tollhaus, da die Fan-Lager ihre Kämpfer frenetisch anfeuerten. Letztere verausgabten sich in dem aufgeheizten Festzelt bis zum letzten Schweißtropfen und boten eine perfekte Sport-Show. 

Abends stand dann wieder mit den „Karolinenfeldern“ bayerische Volksfestatmosphäre auf dem Programm, an dem das komplette Bedienungsteam und die fünf Bar- Mannschaften Bars viel Muskelarbeit zu erledigen hatte.

Wer es demgegenüber etwas ruhiger haben wollte, genoss Open-Air Volksfest-Atmosphäre auf dem Biergartengelände mit romantischen Sonnenuntergängen.

Am folgenden Tag zehn ging es dann nicht weniger spannend zu.

Parallel zum traditionellen Frühschoppen wurde mit dem „Stoaheben“ (Steinheben) eine alte bayerische Volksfest-Tradition wiederbelebt.

Die weiblichen und männlichen Kraft- und Muskelprotze gingen in den drei Klassen Frauen, Männer unter 90 und über 90 Kilogramm Körpergewicht an den Start. Bei der weiblichen Konkurrenz betrug das Anfangsgewicht des zu hebenden Stein-Quaders 75, bei den leichteren Männern 150 und bei den schweren Junges 175 Kilogramm. Unter der lockeren und professionellen Moderation von Sebastian Ortlieb ging der Wettstreit über die Festzeltbühne. Die Besucher erweisen sich als faires und vor allem fachkundiges Publikum. Es feuerte alle Akteure bei jedem „Hebe-Versuch“ frenetisch mit Jubelrufen an. 

Für den musikalischen Festausklang sorgte dann am Abend die Blaskapelle Bruckmühl bei ihrem Heimspiel.

Um 22.47 Uhr endete die „73. Fünfte Bruckmühler Jahreszeit“ mit dem Schlusslied „Sierra Madre“.