Donnerstag und Freitag: Sommerhitze trifft auf ausgelassene Volksfeststimmung
Auch an den Tagen sechs, sieben und acht herrschte auf der 73. Wiesn des SV Bruckmühl Jubel, Trubel und Heiterkeit. „Unser komplettes Volksfest-Spielfeld im und rund um das Stadion war dabei wieder gut gefüllt“, freut sich SVB-Vorstand Bernhard Gleissner über den Zuspruch. Die stabile sommerliche Hochdruck-Wetterlage spiegelte sich auch bei der Stimmung auf der Volksfestmeile und im Festzelt wieder. Gute Steherqualitäten und erprobtes Sitzvermögen war gerade an den Bars und auf den Bierbänken bei den Besuchern gefordert, lagen die Temperaturen doch gefühlt unter dem Festzelt-Dach um knapp fünf Grad über denen im Außenbereich.
Bei ihrem Bruckmühler Festzelt-Auftritt waren die Musiker der Show-Band Harthauser Musi, der Musikkapelle Vagen und der Snoozy Beats wieder einmal Garanten für ausgelassenes Partyleben und Bierbank-Wippen unter dem 2100 Quadratmeter großen Zeltdach.
Das knapp 40-köpfige SVB Bedienungspersonal an den fünf Bars mit einer Thekenlänge von 52 Metern bewirtete die Gäste dazu in atemraubender Akkordarbeit.



Nicht minder wild waren die Fahrten mit dem „Break Dancer“ oder dem „Gaudi Flieger“. Der ein oder andere ältere Fahrgast hatte nach den drehenden, rotierenden und schwingen Fahrerlebnissen bei seinem Bodenkontakt sichtlich mit der Orientierung zu kämpfen.
Wem der Trubel im Festzelt zu groß war, der genoss im idyllisch angelegten Biergarten rund um den SVB-Maibaum ein besonderes Volksfestflair unter dem zunehmenden Mond.
Der Freitag stand dann traditionell wieder ganz im Zeichen der Betriebe und Vereine. Das SVB Wiesn Bürgermeister-Duo Rene Blazek und Susi Kunze konnte um 19.51 Uhr wieder einmal vermelden: „Unser Haus ist voll besetzt“. Viele Gewerbetreibende kamen teils mit ihren ganzen Belegschaften zur „Fünften Bruckmühler Jahreszeit“. Auch schauten die Ortsvereine mit ihren Mitgliedern zu einer mehrstündigen Stippvisite vorbei. Parallel dazu war beim 2. Tag des Torwand-Mannschaftsschießens viel Beingefühl und Treffsicherheit gefragt. Für die musikalischen und fetzigen Rhythmen waren an diesem Abend die Musiker der Band „Die Karolinenfelder“ zuständig.
Torsten Neuwirth
