Bei der Verleihung des Deutschen Sportabzeichens wehte vor kurzem eine kleine Portion Sportgala-Flair durch die Sporthalle des Bruckmühler Gymnasiums. 35 ambitionierte Sportler waren der Einladung der Leichtathleten des SV Bruckmühl (SVB) zur 13. Ehrungs-Gala des SVB in den Schul-Sporttempel gefolgt.
Zu den Klängen „Stand Up for the Champions“ von Right Said Fred begrüßte SVB Leichtathletik Chefin Pia Wolff mit ihrem Trainerteam nicht nur die überwiegend jungen „Sportskanonen“ samt Elternschaft, sondern auch noch SVB Vorstand Bernhard Gleissner und den Sportreferenten des BLSV Kreisverband Rosenheim, Peter Jüstel, „schee, dass ihr alle gekommen seid“.
Die Zahl von 35 abgelegten Sportabzeichen in der zurückliegenden Saison bezeichnete sie als gute Basis für die kommenden Jahre.
In seinem kurzen Grußwort gratulierte SVB Vorstand Gleissner den Sportlern zu ihrem Durchhaltevermögen bei den teils doch sehr anspruchsvollen Sportanforderungen, „ihr könnt stolz auf euch sein“.
Hieran knüpfte BLSV Vertreter Jüstel. Er nahm vor allem das „ältere Sportler-Semester“ in die Pflicht, „die Erwachsenen hatten bei ihrem sportlichen Engagement im vergangenen Jahr noch ganz viel Luft nach Oben“.
In dem Zusammenhang kündigte er eine „Infokampagne Deutsche Sportabzeichen“ an. Den Auftakt bildet dazu eine Aktion am 25. April am Mangfall Center in Bruckmühl.
Zu den Klängen „Auf uns“ von Andreas Bourani konnten dann die Sportler ihre Ehrennadeln und Urkunden aus den Händen von Pia Wolff, Bernhard Gleissner und Peter Jüstel in Empfang nehmen.
Insgesamt wurden 15 Gold, 14 Silber und 6 Bronzeabzeichen verliehen.
Grundlage dazu bildeten zahlreiche Trainingseinheiten ab dem Monat März mit folgenden Prüfungsabnahmen von einem
„Vor dem Preis kam aber erst einmal der Fleiß und der Schweiß“, skizzierte Spartenleiterin Wolff das sportliche Procedere. Um das „Deutsche Sportabzeichen“ ausgehändigt zu bekommen, starteten die kleinen und großen SVB-Sportlerinnen und Sportler schon im März des vergangenen Jahres mit den ersten Trainingseinheiten. Sobald sich die Breitensportathleten fit genug fühlten, konnten sie bis in den späten November hinein die Leistungen ablegen. „Spätstarter“ konnten ihre einzelnen Leistungen sogar noch im Dezember in der Sporthalle ablegen.
Zu dem engagierten und eingespielten SVB Trainer- und Prüferteam zählten neben der Leichtathletik Chefin Wolff noch Anne-Grit Eisenschmid, Maria Hamerla, Christian Ratzinger sowie Peter Jüstel.
Mit einer dreifachen Laola-Welle, passend zum Liedtext „ein Hoch auf dass, was uns vereint, ein Hoch auf den Moment der uns immer vereint“ ging die Verleihungs-Zeremonie zu Ende.
Das Deutsche Sportabzeichen ist die höchste Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Aus jeder dieser Disziplingruppen muss eine Übung dem Lebensalter entsprechend erfolgreich abgeschlossen werden.
Torsten Neuwirth

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