Mit einem im wahrsten Sinn des Wortes „teuflischen Jahresausklang“ beendeten die SVB Stockschützen das auslaufende gesellschaftliche und sportliche Kalenderjahr 2025.
Knapp 40 bestens gelaunte und bis in die Haarspitzen motivierte Stockis – fast 70 Prozent aller Spartenmitglieder – waren der Einladung der Spartenleitung im schönen G’wand zur Weihnachtsfeier ins SVB Sportheim gefolgt.
Sparten-Chef Franz Wasl begrüßte die Anwesenden gewohnt herzlich-kurz-knackig, „schee, dass so vui Leid do san, des gfreid mi, i wünsch uns olle an scheenan Obnd und dene, di in nimma sig, wünsch i scho amoi an scheenan Advent und besinnliche Weihnachten“.
Das folgende kulinarische Tableau bestand traditionell aus einem Dreierlei von Schäufele, Cordon Bleu und Schnitzel.
Nachdem die Gaumenfreuden von Küchenchef Arno und seinem Personal sichtlich auf ihre Kosten gekommen und bestens zufriedengestellt waren, wurde der Gastraum plötzlich zur „Rotlicht-Szene“. Dazu waberten geheimnisvolle Nebelschwaden durch den Raum.
Zu den mystischen nordischen Klängen des „Raben Songs“ tauchten drei Teufelsgestalten aus der Nebelbank auf. Teufel-Chef Franz Wasl nahm, rechts und links von seinen beiden Adjudanten Hans Binder und Torsten Neuwirth flankiert, am runden Stammtisch-Tisch Platz.
Danach platzierte das Trio Teufelzotti-, Magengeschwür- und Teufelsblut-Flaschen samt Gläser auf dem Tisch.
„Also Männer, die Sache ist klar, unserer Chefetage glühen die Hörner wegen der schier unendliche Harmonie bei den Stockschützen, wir müssen hier in den nächsten Monaten entscheidende Akzente setzen“, eröffnete Teufel-Chef Franz das Tribunal und ergänzte, „also, schonungslose Bestandsaufnahme und Analyse für 2026, sonst geht es für uns in den Teufelsbunker Nummer 7“.
Bevor es aber ans Eingemachte ging, widmete sich das Trio zum Trinkspruch, „Freunde der teuflischen Trinksucht“, zuerst einmal dem schwarzen, dickflüssigen Teufelzotti-Getränk.
Danach ging es schonungslos an die Aufarbeitung der Stockschützen-Ereignisse der zurückliegenden zwölf Monate.
Deutlich wurde dabei, dass die Quote der „eingefangenen Schlappen“ für die Teufels-Crew deutlich höher lag, wie ihre Erfolgsmeldungen.
Als einzig verlässliche Negativ-Konstante im Jahresrückblick präsentierten sich die Fußballer mit ihren – bei den Stockis pulsfrequenzsteigernden – Querschlägern über den Ballfangzaun. Quasi Im Wochentakt segelte oder flog das runde Leder teils im ICE-Tempo auf oder über die Stockbahn. „Bei einer von uns genial abgelenkten `Billard-Ball-Flugkurve´ kickte der von der Haislwand zurückprallende Fußball sogar eine Ramazzotti-Flasche vom Tisch, was für eine Gaudi, da haben die Stockis aber die Köpfe ganz schnell eingezogen“, freute sich das Trio mit ihrem folgenden „Trinkspruch“ teuflisch.
Doch war dies in der Gesamtbewertung nur eins der ganz wenigen Erfolgsgefühle für das Höllen-Trio. Trotz aller teuflischen Einflussnahme lieferten die Stockschützen mit einer Vielzahl von perfekt organisierten gesellschaftlichen und sportlichen Events eine Erfolgsstory 2025 ab.

Am Ende der für die Teufel eher frustrierenden Jahresbilanz sorgte ein mit Blaulicht angekündigter Handyanruf aus der Chefetage noch einmal für Schnappatmung bei den in roten Umhängenden gekleideten Höllen-Vertretern.
Nach dem Telefonat machte Teufel-Chef Wasl klar, „Männer, wir müssen hier in den nächsten Monaten liefern, sonst sind wir geliefert“.
Mit dem Musketier-Motto, „einer für alle und alle für einen“, und einem letzten „Trinkspruch“ verabschiedete sich das Trio, von großem Beifall der Szenerie begleitet, wieder mit mystischer Musik in den Untergrund.
Um 21.52 Uhr zog dann noch einmal weihnachtliche Atmosphäre in die Wirtshausstube ein. Evi Ederer stimmte als Sängerin und Gitarristin mit ihrer professionellen Gesangspartnerin Hilde Huber noch ein paar adventliche Lieder an. Trotz mancher Liedtext-Defizite gaben die Stockis aber hörbar ihr Bestes.
Den musikalischen Schlusspunkt setzte um 22.27 Uhr unter großem Hallo schließlich Anton Ederer beim Song „Oh When the Saints Go Marching in“ mit perfektem Mundharmonika-Spiel.
Fazit: Der rundum gelungene Jahresausklang 2025 weckte zum Frust des Teufel-Trios große Vorfreude auf den Jahresstart 2026!
Torsten Neuwirth

0 Kommentare