Coronakrise

Gutscheinaktion für Pächterfamilie der SVB-Sportheim Gaststätte mit Dankeschön-Präsent

Torsten Neuwirth, Pressewart, SVB Bruckmühl

28. April 2020

Bruckmühl (tn) – An durchschnittlich 347 Tagen sind Angie, Arno und Sohn Christian Müller in der vereinseigenen „SVB-Sportheim“ Gaststätte am südlichen Ortseingang der Marktgemeinde Bruckmühl für ihre Gäste aus nah und fern da. Und dies seit sage und schreibe 47 Jahren. Dies hat bayernweit Einmaligkeitscharakter.

Wenn der gemütliche, rustikal-bayerische Gastraum, das urige bayerische Stüberl, die 150 Quadratmeter große Süd-Sonnenterasse und dazu noch die beiden Kegelbahnen Rappel voll sind – und dies ist ganz schön oft Fall – dauert der Arbeitstag dann schon einmal bis zu 16 Stunden. „Des passt scho, wir sind eben Wirtsleid durch und durch und lieben unsre Leid und die Geselligkeit“, erklärt Wirtin „Angie“ mit einem nachdrücklichen Kopfnicken. Das „SVB-Sportheim“ hat mit seiner sympathischen Pächterfamilie, der wohlschmeckenden bayerisch-fränkischen Küche und dem damit verbundenen Wohlfühlambiente einen weit über die Marktgemeinde hinausreichenden Bekanntheitsgrad erlangt.

„Unser `Sportheim´ steht für Angie, Arno und Christian, und umgekehrt“, bringt es SVB-Vorstand Klaus Chrsioph kurz und knapp auf den Punkt. Doch über Nacht wurde Mitte März aus dem geliebt-gelebten Fulltime-Job mit gerade einmal 14 Relax-Tagen pro Jahr während des SVB-Volksfestes, ein staatlich verordneter Zwangsurlaub.

„Nichts tun ist absolut nicht unser Ding, da fliegen doch auch die Pfannen und Kochtöpfe vor lauter Frust unter die Decke“, beschreibt bildlich Wirt Arno den „Stillhalte-Pakt“ beim „Dua nix, hoid di staad und bleib Dahoam“. Neben den harten finanziellen und wirtschaftlichen Einschnitten fehlen den Wirtsleuten vor allem auch die Kontakte zu ihren Sportlerinnen, Sportlern sowie Gästen und das ganze gesellige Drumherum.„Während des Tages geht es noch einigermaßen, grob wird es dann aber am Abend, da kribbelt der ganze Körper“, hadert Wirtin Angie mit der Situation beim Blick vom Balkon auf die leere Sonnen-Terrasse und ergänzt, „das geht ans Gemüt und uns wirklich ans Herz“.

Um für die Wirtsfamilie bei derzeitig „Null-Einnahmen“ zumindest den finanziellen „Druck vom Kessel zu nehmen“, hat die SVB-Vorstandschaft unter Federführung von Vereins-Vize Bernhard Gleißner eine „Verzehr-Gutschein Aktion“ ins Leben gerufen, „damit wollen wir einfach unsere langjährige und vor allem innige Verbundenheit der ganzen SVB-Familie zu Angie, Arno und Christian unterstreichen, in der Not müssen wir eben alle zusammenrücken“.

Nachdem es sich beim „SVB-Sportheim“ um eine öffentliche Gaststätte handelt, kann selbstverständlich Jeder unter dem Motto „Wir Bruckmühler halten zusammen“ einen Verzehr-Gutschein (Gültigkeitsdauer zwölf Monate) bei den Wirtsleuten nach vorheriger telefonischer Bestellung (Telefon 08062 / 6583 ) dann zeitnah persönlich vor Ort anholen.

Als Dank gibt es für jeden erworbenen Gutschein auf Initiative von SVB-Leichtathletik Spartenleiter Peter Jüstel ein 327 Gramm schweres, „steinernes Präsent“, das den Bogen vom SVB zur Gastronomie im Allgemeinen und dem Bruckmühler Volksfest im Besonderen spannt. „Mehr soll an dieser Stelle dazu nicht verraten werden“, freut sich SVB-Chef Klaus Christoph auf die damit verbundenen Reaktionen.

Schon nach wenigen Stunden des Aktions-Starts konnte SVB-Vize Gleißner die ersten positiven Reaktionen vermelden. So haben schon viele SVB-Sparten und –Freunde nicht nur die Maßnahme auf den unterschiedlichsten Social-Media-Kanälen geliked und weiter gesteuert, sondern auch schon Gutscheine geordert, „Dankeschön dafür, und nicht locker lassen“.

© Torsten Neuwirth

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